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Burak Bektaș wurde am 5. April 2012 auf offener Straße in Berlin-Neukölln von einem Unbekannten erschossen. Der Polizei ist es bislang nicht gelungen, den Fall aufzuklären.

Er stand gerade mit vier anderen Jugendlichen an der Rudower Straße, als sich der Täter der Gruppe näherte. Völlig unvermittelt und wortlos schoss er auf Burak und die anderen.

Mehr zu den Hintergründen

Aktuelles

14Jul.2016
Fürsprache vom HAU Hebbel am Ufer„Ein Gedenkort für Burak Bektaş kann ein wichtiger Ort der kollektiven Erinnerung und Trauer für all diejenigen sein, die sich von seinem Tod betroffen fühlen. [...]"
16Jun.2016
Bezirksamt Neukölln prüft Gedenkort für BurakMit großer Mehrheit spricht sich die Neuköllner BVV dafür aus, das Bezirksamt anzuweisen, die Nutzung der Grünfläche Rudower Straße/ Laubsängerweg zur Errichtung eines Gedenkortes für Burak Bektaș zu prüfen.

Weitere Neuigkeiten

Konzeption des Gedenkorts

Der Gedenkort soll den Angehörigen und Freund*innen des Ermordeten als Ort des öffentlichen Gedenkens, der Begegnung und der individuellen und emotionalen Verarbeitung des Mordes zur Verfügung stehen. Zudem soll er die Auseinandersetzung mit dem Mord nicht abschließen, sondern sichtbar darauf verweisen, dass die Tat bis heute nicht aufgeklärt ist.

Der Gedenkort soll außerdem ein Ort des Lernens werden und die vielen weiteren unaufgeklärten Morde an MigrantInnen und den alltäglichen Rassismus, dem Menschen mit Migrationsgeschichte auch in Neukölln ausgesetzt sind, im öffentlichen Gedächtnis der Stadt verankern.

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Mehr zum Gedenkort-Konzept

Fürsprachen

„Ein Gedenkort für Burak Bektaş kann ein wichtiger Ort der kollektiven Erinnerung und Trauer für all diejenigen sein, die sich von seinem Tod betroffen fühlen. Darüber hinaus ist es ein Ort der Mahnung für staatliche Behörden und die Bewohner*innen Berlins, die vielen unaufgeklärten Morde an Migrant*innen und den alltäglichen Rassismus, dem Menschen in Berlin und anderswo ausgesetzt sind, nicht zu ignorieren. Bis heute ist schließlich niemand für die Tat verurteilt worden. Das HAU Hebbel am Ufer unterstützt die äußerst wichtige Arbeit der Initiative, die weit über das Engagement für den Gedenkort hinaus geht, und fordert die Aufklärung des Mordes.“
HAU Hebbel am Ufer

Weitere Fürsprachen

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Der Gedenkort wird mit einer Crowdfunding-Kampagne finanziert. Auch jetzt sind Spenden schon willkommen, um die Gedenktafel am Tatort zu finanzieren, diese Webseite zu betreiben sowie den Entwurf des Gedenkortes weiter auszuarbeiten.

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